Umweltzonen in Deutschland

Bereits seit dem 01.03.2007 wurden in Deutschland in Städten und Kommunen Fahrverbote in Umweltzonen erlassen. Voraussetzung war, dass diese durch die Stadt oder die Kommune zuvor besonders als Umweltzone gekennzeichnet worden sind.

Die ersten Umweltzonen wurden zum 1. Januar 2008 in den Städten Berlin, Köln und Hannover eingerichtet. Ab dem Jahr 2012 wurden schon über 50 Umweltzonen eingerichtet.

Die besonders durch den Feinstaub gefährdeten Bereiche müssen durch das Verkehrszeichen 270.1 als "Umweltzone" gekennzeichnet sein. Auf dem dazu notwendigen Zusatzzeichen wird dann geregelt, welche Fahrzeuge mit welchen Umwelt-Plakettenfarben dort Zufahrt haben. Aufgehoben wird die Umweltzone durch das Zeichen 270.2.

Fahrzeuge ohne eine Umweltplakette dürfen die Umweltzone nicht durchfahren, sonst drohen 40,00 € Bußgeld und ein Punkt in Flensburg, auch wenn das Fahrzeug dies aufgrund seiner Emissionswerte dürfte.

Aus diesem Grunde ist es allen Autofahrern anzuraten, sich über die Umweltplakette zu informieren und diese rechtzeitig zu erwerben, sofern sie in den nächsten Jahren in eine der immer zahlreicheren Umweltzonen einfahren möchten.

 

Wo bekomme ich eine Plakette, was kostet sie und wo ist sie gültig?

 

Ausgabestellen sind die Zulassungsbehörden sowie die für die Durchführung der Untersuchung der Abgase (AU) anerkannten Stellen wie Kfz-Werkstätten, TÜV, DEKRA oder Überwachungsorganisationen. Touristen oder Halter von Fahrzeugen, die im Ausland zugelassen sind, können dort ebenfalls die notwendige Plakette erhalten.

 

Genauere Informationen erhalten Sie bei Ihrer Kommunalverwaltung.

Der Preis der Plakette ist nicht durch die Kennzeichnungsverordnung geregelt. Daher können sich die Preise regional unterscheiden. Die Plaketten gelten bundesweit in jeder Umweltzone und sind somit nicht auf die ausstellende Kommune beschränkt. Es ist allerdings möglich, dass die Kommunen, je nach Höhe der Feinstaubbelastung, unterschiedliche Verbotsregelungen treffen

Zu welcher Schadstoffgruppe ein Auto gehört und welche der n Umweltplaketten dieses erhalten kann, hängt von den dort ausgewiesenen zwei letzten Ziffern der Emissionsschlüsselnummer ab. Hilfe gibt auch die Zuordnungstabelle.

Alle diese Maßnahmen dienen zunächst der Verbesserung der Luftqualität und der Reduzierung des Feinstaubes gemäß der entsprechenden EU-Leitlinie.
Die Deutsche Umwelt-Plakette regelt also den Umgang mit dem Feinstaub, nicht aber die Belastung der Umwelt mit dem schädlichen Treibhausgas Kohlendioxid CO2.
Hier kann eine Entlastung z. B. über ein Klima-Zertifikat erfolgen, wie es von Climate Company ausgegeben wird. Das Klima-Zertifikat bewirkt, basierend auf dem europäischen Emissionshandel, eine Verminderung des globalen Klimawandels.

Weiter Links:

Umweltbundesamt

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